Aktuelles
Auf dieser Seite informieren wir Sie über Neuigkeiten und Aktuelles
aus dem Tierschutz, sowie aus unserer Arbeit und aus dem Vereinsleben.

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Bochum, im Januar 2018
Wunschzettel bei Amazon 
Tiere in Not e.V. Bochum hat bei Amazon einen Wunschzettel angelegt,
wo jeder den Tieren eine Sachspende zukommen lassen kann.

Und so einfach geht es:
Über den Link (unten) auf unseren Wunschzettel gehen, Produkt(e) auswählen und bezahlen.
zum Beispiel:
 
Die Sachen werden dann direkt an Tiere in Not gesendet.
Wir - und vor allem die Tiere freuen sich über jede Spende!
Natürlich werden wir auf unserer Homepage und bei facebook über die angekommen Pakete berichten.
Hier geht es zum Wunschzettel - Bitte hier klicken

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Berlin  Bundestierärztekammer (BTK)
Der Notdienst ist für Notfälle da
Am 28. April ist der Welttag der Tierärzte,
der jedes Jahr am letzten Samstag des Aprils stattfindet.
Der World Veterinary Day wurde von der World Veterinary Association im Jahr 2000 ins Leben gerufen, um auf die fantastische Arbeit von Veterinären auf der ganzen Welt aufmerksam zu machen. Diesen Anlass möchte die Bundestierärztekammer (BTK) gern nutzen, um auf ein viel diskutiertes Thema aus dem tierärztlichen Berufsalltag aufmerksam zu machen – den tierärztlichen Notdienst.
Wenn es dem geliebten Haustier nachts oder an Wochenenden plötzlich immer schlechter geht, ist der Tierhalter in Alarmbereitschaft und auf der Suche nach schneller Hilfe. Deswegen ist der tierärztliche Notdienst für Tierbesitzer besonders wichtig. Für Tierarztpraxen hingegen ist er oftmals belastend und nicht rentabel. „Das liegt zum einen an Personalproblemen, die einen enormen Arbeitsdruck verursachen und zum anderen auch an den hohen Kosten, die z. B. durch Zuschläge wegen Nachtarbeit entstehen und die der Tierhalter allzu oft nicht bezahlen will“, sagt Dr. Uwe Tiedemann, Präsident der BTK. Dieses Konfliktpotenzial kann dazu führen, dass Praxen die Dienstbereitschaft
 reduzieren und Tierkliniken ihren Klinikstatus aufgeben, um keine Bereitschaft mehr leisten zu müssen. „Das könnte im schlimmsten Fall die Versorgung der tierischen Patienten gefährden“, meint Tiedemann.

Die BTK möchte wegen den aufgeführten Gründen an alle Tierbesitzer appellieren, den tierärztlichen Notdienst nur für Notfälle, wie z. B. Vergiftungen, Unfälle oder stark blutende Wunden zu nutzen. Alles Weitere kann dann auch noch am nächsten Werktag untersucht und behandelt werden. Schließlich sollte man die Arbeit schätzen und auch honorieren, die Tierärzte täglich tun, um unsere Haustiere gesund zu halten. So kann jeder dazu beitragen, dass der Notdienst unter Tierärzten reibungslos funktioniert und der Tierbesitzer im Notfall einen kompetenten Ansprechpartner hat.

Info von: http://www.animal-health-online.de
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Bochum, im Frühjahr 2018
ACHTUNG bitte beachten, das gilt ab 01.März
t-online.de, dpa, AFP - teilen mit:

Hecke schneiden verboten
 
Wer seine Hecke stark stutzen oder einen größeren Strauch entfernen will,
muss das spätestens am 28. Februar erledigt haben.
Radikale Rodungsarbeiten dürfen dem Tierschutz zuliebe in der Zeit vom
1. März bis 30. September nicht vorgenommen werden.

Wer sich nicht daran hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro bestraft werden. 

Unter anderem nisten diese Vögel in Hecken und Sträuchern, die sie alle kennen.

Amsel Grünfink / Grünlink Buchfink Stieglitz / Distelfink

Erlaubt sind hingegen so genannte Form- und Pflegeschnitte im Garten.
Trotzdem sollte man hierbei selbstverständlich auf brütende Tiere besondere Rücksicht nehmen. 

Die Hecken und Sträucher bieten vielen anderen Tieren Schutz und Unterkunft.

Rauchverbot im Wald

Noch etwas zum Naturschutz: Ab 1. März herrscht in allen Wäldern Deutschlands Rauchverbot.

Grund ist die - je nach Wetterlage - hohe Waldbrandgefahr.
Im und am Wald dürfen dann abseits von speziell dafür vorgesehenen Plätzen auch keine Lager- oder Grillfeuer entfacht werden.

Um Waldbrände zu vermeiden, dürfen auch keine Autos, Motorräder und Nutzfahrzeuge der Landwirte auf Wiesen und Waldwegen abgestellt werden, da ihre heiß gelaufenen Katalysatoren Feuer entfachen können. 

Diese Vorschriften gelten nach Angaben der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald bis zum 31. Oktober.

Waldbrände
entstehen unter natürlichen Bedingungen durch Blitzschlag, vulkanische Aktivitäten und Selbstentzündung.
In Deutschland spielt als natürliche Entstehung die Selbstentzündung und Blitzeinschlag eine Rolle.
Weitere Ursachen für Waldbrand in Deutschland sind vor allem Fahrlässigkeit
durch Waldbesucher und der Forstwirtschaft, Brandstiftung und Militärübungen.
Bereits ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe können bei längerer
Trockenheit Brände in Wald und Landschaft auslösen.
Trockene Nadelstreu, langes und trockenes Gras sowie Äste beschleunigen die Ausbreitung von Bränden.

Besonders Kiefernwälder sind durch Waldbrände bedroht.

Auch Bäume und Wiesenflächen in den Städten können Opfer der Flammen werden, wenn der Mensch unachtsam ist.
Im Durchschnitt entstehen in Deutschland zwei Drittel der Brände durch menschliches Fehlverhalten.

An welche Regeln zum Waldbrandschutz sich alle Waldbesucher halten müssen, können Sie unter

http://www.sdw.de/bedrohter-wald/waldbrand/waldbrand.html nachlesen.

Hier gibt es auch weitere Infos RUND UM DEN WALD.

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Bochum, im Januar 2018

Spendenaufruf
Für die Aktionen werden dringend Gelder benötigt, damit die Hilfe für die im erforderlichem
Umfang erfolgen kann. Spenden bitte auf das Konto bei der
Sparkasse Bochum IBAN: DE14 4305 0001 0043 4086 99
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Bochum,  05.Januar 2018

Wenn einem ein Tier zuläuft oder ein offensichtlich entlaufenes oder ausgesetztes Tier auffällt,
dann ist es sehr löblich nicht die Augen vor diesem Schicksal zu verschließen. Helfen sie dem Tier, aber richtig und im Rahmen der Gesetze.

Richtig ist es sofort die nächste Fundtierstelle oder die Polizei oder den Tierschutz zu benachrichtigen, hier wird dem Tier fachkompetent und rechtlich richtig geholfen.

Auskunft erteilen die Städte und Gemeinden, sowie die Polizei und die Tierschutzvereine.

Helfen ja, ist wichtig - aber dann auch richtig.

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Bochum, im Jahre 2018
Berlin:  Der teilt mit

Der Star ist "Vogel des Jahres 2018"
Der NABU und sein bayerischer Partner LBV haben den Star zum „Vogel des Jahres 2018“ gewählt. Auf den Waldkauz, Vogel des Jahres 2017, folgt damit ein Singvogel.

Wenn es bei den Vögeln einen Talentwettbewerb für Stimmenimitatoren geben würde, dann würde der Star wohl auf einen der ersten Plätze landen. Jetzt haben Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner LBV, Landesbund für Vogelschutz, den Star (Sturnus vulgaris) zum „Vogel des Jahres 2018“ gewählt. Auf den Waldkauz, Vogel des Jahres 2017, folgt damit ein Singvogel. Der Star ist bekannt als Allerweltsvogel – den Menschen vertraut und weit verbreitet. Doch seine Präsenz in unserem Alltag täuscht, denn der Starenbestand nimmt ab. Es fehlt an Lebensräumen mit Brutmöglichkeiten und Nahrung.

„In Thüringen wird der Bestand des Stars, laut Brutvogelatlas Deutscher Vogelarten mit 80.000 bis 160.000 Brutpaaren angegeben“, berichtet Klaus Lieder, der Sprecher des Landesfachausschusses für Ornithologie im NABU Thüringen. „Der Rückgang des famosen Stimmenimitators von anderen Vogelarten ist uns allerdings schon seit den 1980er Jahren bekannt.“ Der Bestand des Stars in Deutschland schwankt jährlich zwischen 3 und 4,5 Millionen Paaren, je nach Nahrungsangebot und Bruterfolg im Vorjahr. Das sind zehn Prozent des europäischen Starenbestandes, der bei 23 bis 56 Millionen liegt.

Stare auf Pferd - Foto: Ernst F. Müller/www.naturgucker.de
„Hoher Einsatz von Pestiziden, großflächige Monokulturen mit Raps, Winterweizen und Mais und die weitere Intensivierung der Landwirtschaft sind eine Ursache für den Rückgang des Stars“, so Lieder. Die Vernichtung von Bruthöhlen in Gebäuden durch Sanierung am Bau, Feuerwerk, der Einsatz von Drohnen und immer weniger Starenkästen in Gärten sind als weitere Faktoren zu nennen. Außerdem wird der Vogel auch oft als Störenfried empfunden wenn er die „heilige“ Ruhe so machen Anwohners stört. „Auf mich wirken Stare eher belebend. In meinem Garten sind jährlich 5 – 6 Brutpaare, die ein oder auch zwei Bruten großziehen. Besonders spannend ist es, das Brutgeschäft von der Balz bis zum Ausfliegen der Jungvögel hautnah verfolgen zu können. Und beeindruckt bin ich von den synchronisierten Flugformationen bei Angriffen von Greifvögeln, wenn tausende Vögel exakte Wendungen im Schwarm ausführen ohne den Nachbarn zu berühren“, erzählt Klaus Lieder voller Bewunderung.

Der schillernde Geselle ist auch ein typisches Beispiel für den stillen Rückgang der häufigen Vogelarten, denn sein Bestand nimmt stetig ab. In der aktuellen deutschlandweiten Roten Liste ist der Star sogar direkt von „ungefährdet“ (RL 2007) auf „gefährdet“ (RL 2015) hochgestuft worden, ohne auf der Vorwarnliste zu stehen.

Die Nahrung des Stars ist abhängig von den Jahreszeiten. Im Frühjahr stehen Kleintiere aus dem Boden auf dem Speiseplan. Im Sommer und Herbst schätzen Stare zusätzlich Früchte und Beeren.
Gründe für seinen Rückgang sind der Verlust und die intensive Nutzung von Weiden, Wiesen und Feldern, auf denen der Star nicht mehr genug Würmer und Insekten zum Fressen findet. Werden Nutztiere nur im Stall gehalten, fehlt der Mist, der Insekten anlockt. Biozide und Agrochemikalien vernichten zudem weitere Nahrungstiere. Beerentragende Hecken zwischen den Feldern sucht man vielerorts ebenfalls vergebens. Geeignete Nistplätze fehlen dort, wo alte Bäume mit Bruthöhlen entfernt werden.
Angepasst hat sich der Star an die Stadt: Der urbane Geselle nutzt Nistkästen oder Hohlräume an Dächern und Fassaden zum Nestbau. Parkanlagen, Friedhöfe und Kleingärten liefern ihm Nahrung.

Stare - Foto: NABU/Günter Stoller
Obwohl als „Allerweltsvogel“ betitelt, ist der Vogel des Jahres 2018 doch eher der „Star“ unter den Vögeln. Bewundert werden seine Schwarmflüge im Herbst, die als einzigartiges Naturschauspiel gelten. Im Frühjahr sticht das Starenmännchen durch sein metallisch glänzendes Gefieder heraus. Helle Punkte verzieren vor allem das Prachtkleid des Weibchens. Im Spätsommer nach der Mauser enden die dunkelbraunen Federn der Jungtiere in einer weißen Spitze, einem Perlmuster ähnlich. Zum Gesamtpaket dazu kommt sein Talent der Imitation: Der Star kann andere Vögel und Umgebungsgeräusche perfekt nachahmen und in seinen Gesang einbauen. Zu hören sind dann auch Handyklingeltöne, Hundebellen oder Alarmanlagen.

Abhängig von seinem Lebensort ist der Jahresvogel Kurzstreckenzieher, Teilzieher oder Standvogel. Mitteleuropäische Stare ziehen zum Großteil bis in den südlichen Mittelmeerraum und nach Nordafrika. Die maximale Zugstrecke liegt bei 2.000 Kilometern. Manche Stare verzichten vermehrt auf lange Reisen und überwintern vor allem im Südwesten Deutschlands. Im Herbst sind die imposanten Schwarmwolken aus vielen tausend Staren am Himmel zu sehen, wenn sie während des Zuges an einem Schlafplatz Rast machen.


Weitere Infos zum „Vogel des Jahres 2018“ hier
https://thueringen.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/voegel-des-jahres/2018-star/index.html

Infomaterial Broschüren, Aufkleber und mehr einfach hier bestellen
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/star/23228.html


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Bochum, 29.Oktober 2017

Um- und Neubau der Geflügelstation abgeschlossen.
Nach längerer Erneuerungsphase wurden die Arbeiten an der Hühnerstation von Tiere in Not e.V. Bochum beendet.
So entstand ein über 200 m² großer Fuchs und Raubvogel gesicherter Auslauf für die  Hühner und Gänse. Ein neues Gänsehaus und ein modernisierter Hühnerstall runden zusammen mit dem Gänseteich, das Angebot für die Tiere ab. Weiter steht den Tieren zusätzlich ein eingezäunter Auslauf von ca. 350 m², den sie tagsüber nutzen können, zur Verfügung.

Das neue Hühner- und Gänsegehege, links das neue Gänsehaus

Es entstand ein Hühner- und Gänseparadies, man kann den Tieren ansehen wie Wohl sie sich in ihrem neuen zuhause fühlen. Alles was das Hühnerherz begehrt ist vorhanden, vom einem Sand- und einem Lehmbad, über Scharrplätze, Laubberge und reichlich Unterholz bis zum großzügigen Plansch- und Wasserpool, alles vorhanden. Eben ein Paradies.

Hühner im freien Auslauf, links Gänse verwöhnen

Die Hühner und die Gänse, die Hunde, sowie die Esel und die Eichhörnchen sind nicht zum vermitteln, sie bleibe bei uns bis der Tod uns scheidet. Alle Tiere bis auf die Eichhörnchen kommen aus nicht so guter Haltung, werden hier gehegt und gepflegt, so entwickeln sie sich wieder tiergerecht und lebensfroh.

Eichhörnchenbaby, links: Die Esel schauen zu
Die Eichhörnchen werden, wenn sie unserer Pflege nicht mehr bedürfen wieder ausgewildert, können aber danach auch mal wieder vorbeischauen und sich die eine oder andere Nuss abholen. Der hauseigenen Haselnussplantage sei Dank.
Die Außenstelle von Tiere in Not e.V. befinden sich in Bochum-Süd auf einem 11.000 m² großem Gelände mit einem Wohngebäude, sowie verschiedene Stallungen, mehrere Freigehege, eine 8.000 m² große Weide, einen großen Gartenteich, ein Gewächshaus und verschiedene Gartenanlagen (Futteranpflanzungen).
Hier werden zurzeit 4 Esel, 30 Hühner, 3 Gänse, mehrere Schildkröten und mehrere Hunde betreut.
Die Außenstelle wird seit Jahren von Frau Viotto, in deren Eigentum sich das Anwesen befindet, ehrenamtlich geleitet.
Für ihre Arbeit wurde Frau Viotto 2011 mit dem Westfälischen Tierschutzpreis ausgezeichnet.

Wir suchen noch interessierte Ehrenamtliche-Helfer, die bei der Versorgung und Betreuung der Hühner und der Esel helfen möchten.
Mit den Eseln werden regelmäßige Spaziergänge an der Leine gemacht und sie wollen auch beschmust werden.
Wer Interesse hat kann sich in der Geschäftstelle, Telefon (0234) 950 822 92, melden.

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Bochum, 2017

Tiere in Not e.V. Bochum und der NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. teilen mit:

Verwaiste Jungvögel bitte nicht aufnehmen

Helfen Sie nur dort, wo es wirklich notwendig ist

Jedes Jahr zur Brutzeit häufen sich Fundmeldungen über scheinbar hilflose Jungvögel und andere Tierkinder, die aus dem Nest gefallen sind und von unzureichend informierten Spaziergängern mitgenommen werden.

Dabei gilt: Wer auf einen einsam und hilflos wirkenden Jungvogel trifft sollte das Tier auf keinen Fall gleich aufnehmen, sondern es an Ort und Stelle belassen.

Der Schein trügt häufig, denn die Jungen vieler Vogelarten verlassen ihr Nest bereits, bevor ihr Gefieder vollständig ausgebildet ist. Wichtig ist, dass der Finder eines „aus dem Nest gefallenen“ Jungvogels besonnen die Situation beurteilt und sich möglichst fachkundigen Rat einholt, bevor er handelt. Meist handelt es sich nicht um Waisen, sondern um fast flugfähige Jungvögel mit relativ vollständigem Gefieder, die durch Bettelrufe noch mit ihren Eltern in Verbindung stehen. Sobald der Mensch sich entfernt, können sich die Eltern wieder um ihre Kinder kümmern.

Die fast flügge Vogelbrut verteilt sich nach dem Verlassen des Nestes an verschiedene Stellen des Gartens oder Wäldchens. So können nur einzelne Tiere, und nicht die gesamte Brut auf einmal, von natürlichen Feinden entdeckt werden. Dass es sich bei den Jungvögeln um wirklich verwaiste und nicht um „Scheinwaisen“ handelt, kann man durch längeres – zwei bis drei Stunden –, vorsichtiges Beobachten aus einem Versteck, wie etwa hinter einer Fenstergardine, erkunden. Lediglich wenn Gefahr droht, wenn Jungtiere beispielsweise auf der Straße sitzen, sollte man eingreifen, die Jungtiere wegtragen und an einem geschützten Ort, aber nicht zu weit vom Fundort wieder absetzen.

Auch Eulen verlassen oftmals als halbgroße Jungvögel die zu eng gewordene Brutstätte und sitzen bis zur Flugfähigkeit als „Ästlinge“ im bodennahen Strauchwerk. Solange menschliche Beobachter, im Falle der nachtaktiven Eulen noch dazu zur falschen Tageszeit, sich in der Nähe der Jungtiere aufhalten, kehren die Altvögel nicht zu diesen zurück. Wer einen solchen kräftig wirkenden „Scheinwaisen“ findet, sollte ihn am besten in Ruhe lassen oder erforderlichenfalls an einen geschützten Ort, wie etwa eine Hecke, umsetzen. Noch nackte Jungvögel sollten möglichst vorsichtig ins Nest zurückgesetzt werden. Vögel stören sich im Gegensatz zu manchen Säugetieren nicht am menschlichen Geruch. Jungvögel werden daher auch nach dem Umsetzen wieder von den Alttieren angenommen und versorgt.

Gemäß Bundesnaturschutzgesetz dürfen Jungvögel übrigens nur vorübergehend und nur dann aufgenommen werden, wenn sie verletzt oder krank, und somit tatsächlich hilflos sind.

Jungvögel, die mit nach Hause genommen werden, haben selbst bei fachgerechter Pflege deutlich schlechtere Überlebenschancen als in der Natur. Die elterliche Fürsorge in der Naturaufzucht kann niemals ersetzt werden, so dass die Handaufzucht immer nur die zweitbeste Lösung ist. Nur bei deutlich geschwächt wirkenden oder wirklich verwaisten Vögeln ist die Handaufzucht zu empfehlen, wie auch in Fällen, in denen durch Unwetter, Baumaßnahmen oder dergleichen der Nistplatz zerstört ist.

Zur Gewährleistung der tiergerechten Aufzucht und auch zur Vermeidung der Gefahr der Fehlprägung auf den Menschen, welche eine spätere Wiederauswilderung nahezu unmöglich macht, sollten solche Jungvögel nach Möglichkeit in eine anerkannte Auffangstation oder Vogelpflegestation gebracht werden.
Diese können bei den Gruppen des NABU, den Naturschutzbehörden und den Veterinärämter der Landkreise und kreisfreien Städte, Zoologischen Gärten oder auch bei Tierärzten oder Tierschutzvereinen erfragt werden.

http://www.nabu.de                         http://www.tiere-in-not-bochum.de

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Tierschutz fängt mit Nachdenken an:
Finger weg von Tierkindern !!!
Von Karan Malla, Tierarzt am Veterinäramt der Stadt Bochum

Der milde Winter und der späte Frühling haben dazu geführt, dass die Natur ihrer Zeit um einige Wochen später ist. Dies hat zur Folge, dass bald viele Jungvögel flügge sind und sich aus den elterlichen Nestern entfernen. Es wird in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass auf dem Boden hockende Jungvögel auf keinen Fall mitgenommen werden sollen, da sie in der Regel nach wie vor von ihren Eltern versorgt werden. Gleiches gilt selbstverständlich auch für andere Jungtiere.

Erst kürzlich wurden durch wohlgemeinte Personen innerhalb kürzester Zeit 2x hintereinander junge Fuchswelpen im Tierheim Bochum abgegeben. Gleiches geschah durch die Abgabe von Eichhörnchen an den Tierschutzverein „Tiere in Not e.V.“ Bochum. Die richtige Versorgung von Wildtieren stellt diese Einrichtungen jedoch vor große Probleme. So konnte z.B. nur unter großen Mühen für die ersten Fuchswelpen eine geeignete Pflegestelle gefunden werden, welche die kleinen Füchse vor dem sicheren Tod bewahren konnte.

In den meisten Fällen fehlt den Jungtieren bzw. –vögeln nichts, sie haben lediglich den Bau / das Nest verlassen.

Sinnvoller ist es, die Tiere erst einmal aus sicherer Entfernung zu beobachten und sich davon zu überzeugen, ob es den Tieren gut geht und diese weiterhin von den Eltern gefüttert bzw. aufgesucht werden.

Sollte tatsächlich der dringende Verdacht bestehen, dass sich die Elterntiere nicht mehr um ihre Jungen kümmern, sollte
bei
Eichhörnchen der Tierschutzverein „Tiere in Not e.V.“ Bochum - Tel. 0234/ 950 822 92 (täglich von 8.00 - 18.00 Uhr)
und bei
anderen Wildtieren der jeweils z
uständige Jagdausübungsberechtigte
(zu erfragen über das Ordnungsamt der Stadt Bochum, Frau Rohn Tel. 0234/910 1408) benachrichtig werden.

Außerhalb der Öffnungszeiten rufen Sie die Polizei unter 110 an.

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Ökostrom für Tiere
Der Tierschutzverein „Tiere in Not e.V." Bochum setzt ein Zeichen für die Umwelt. Darum haben wir die Stromversorgung des Vereins auf
zertifizierten Ökostrom aus 100 % Wasserkraft umgestellt.

Außerdem werden die Vereinsmitglieder und alle Tierfreunde aufgerufen:
"Stellen Sie Ihren Strom auf Ökostrom um, denn Tierfreunde sind Umweltfreunde"!

Beteiligen Sie sich an dieser Aktion - der Umwelt und den Tieren zuliebe.
Die Stadtwerke Bochum bietet
zertifizierten Ökostrom aus 100% Wasserkraft an.
Wenn Sie nicht im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Bochum wohnen, wenden Sie sich an Ihr Energieversorgungsunternehmen.


Mehr Infos unter: www.stadtwerke-bochum.de

Tierfreunde sind Umweltfreunde und nehmen zertifizierten Ökostrom aus 100% Wasserkraft
z.B. bei der Stadtwerke Bochum GmbH

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