Aktuelles
Auf dieser Seite informieren wir Sie über Neuigkeiten und Aktuelles
aus dem Tierschutz, sowie aus unserer Arbeit und aus dem Vereinsleben.


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Januar 2012

10 Jahre Tierschutzverein Tiere in Not e.V. Bochum
Der Verein Tiere in Not e.V. Bochum wurde am 11.02.2002 gegründet.

Wir ziehen Bilanz:
Unsere Geschäftsstelle ist täglich, 365 Tage im Jahr, von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu erreichen, egal ob Sonn- oder Feiertag. Danach über unseren eigenen
Notruf. Unser Vereinstierarzt ist rund um die Uhr, für Notfälle, zu erreichen.

Tausende von Tiere wurden aufgenommen, alle aufzuführen würde diesen Rahmen sprengen.
Hier einige davon: 3.864 Katzen, 295 Hunde, 93 Meerschweinchen, 81 Kaninchen, 6 Vogelspinnen, 46 Wellensittiche,
6 Nymphensittiche, 12 Papageien,
3
Frettchen, 6 Shetlandponys, 14 Ziegen, 6 Schaf, 8 Lämmer,  70 Tauben, 3 weiße Ratten, 47 Kanarienvögel, 6 Zwergschweine, 27 Hängebauchschweine,

6
Gänse, 3 Kurzkopfgleitbeutler, 15 Hühner, 1 Hahn, mehrere Aquariumfische. Die meisten Tiere wurden  vermittelt, teilweise auch kostenlos, aber immer in artgerechte Haltung. Viele Tiere wurden von uns nicht aufgenommen sondern gleich an andere Tierschutzvereine weitergeleitet, wie z.B. Pferde, Esel usw.

Wir, betreiben und unterstützen mehrere Wildtierstationen, in denen hunderte von Wildtieren Aufnahme fanden, das Ziel war immer die
Wiederauswilderung. So werden seit Jahren in unseren Eichhörnchenstationen verwaiste Eichhörnchenkinder aufgenommen. In unserer Wildvogelauffangstation werden Vogelkinder und verletzte Vögel aufgenommen, genauso wie in unserer Igelstation und in der Feldhasenstation. Alle diese Wildtiere wurden fachkundig aufgezogen, betreut und versorgt. In unseren Auswilderungsanlagen werden sie auf ein Leben in der Freiheit vorbereitet und dann wieder ausgewildert.  

9.926 Katzenkastrationen (3.396 Hauskatzen und 6.230 wild lebende Hauskatzen) wurden durchgeführt.
251 Hunde wurden kastriert, sowie unzählige Meerschweinchen, Kaninchen, Ratten usw.

12.521 Behandlungen, Impfungen und Operationen (ohne Kastrationen) wurden durchgeführt.
2.597 schwerstkranke oder schwerst verletzte Katzen wurden auf den Krankenstationen des Vereins, über viele  Wochen, intensivmedizinisch behandelt
und betreut.
Die Gründe waren Krankheiten die nur langwierig und kostspielig zu behandeln waren.
Erschwerend kam hinzu, dass die Stationen immer voll belegt waren.
393 pathologische Untersuchungen zur Feststellung der Todesursache wurden durchgeführt.
3.197 Laboruntersuchungen (Bakteriologische-, Virologische-, Blut-, Kotuntersuchungen).

3.158 Katzenwelpen wurden in der Kranken- und Aufzuchtsstation stationär betreut und aufgezogen.
1.408 Katzenwelpen wurden mit der Flasche aufgezogen, die Mütter waren überfahren worden oder waren an einer Krankheit gestorben.
So wurden die Katzenweisen vor dem sicheren Tod bewahrt. Dabei wurden ca. 5.862 Liter Katzenaufzuchtsmilch verbraucht.
Fast alle Katzenwelpen waren krank, Katzenschnupfen oder Katzenseuche
, sowie Unterernährung und Austrocknung waren die Hauptkrankheiten.
Durch aufwendige, kostspielige und konsequente Behandlungen konnten viele Welpen gerettet werden. Die Impfungen aller Katzen
verhinderten neue Erkrankungen. Alle Katzenkinder wurden, immer zu zweit, in ein neues Zuhause vermittelt.

394.900 km haben unsere Fahrzeuge, einschließlich Tierkontrollen, zurückgelegt.
Ca. 49.300 kg Katzendosenfutter, 64.100 kg Katzentrockenfutter und 93.900 kg Katzenstreu wurden verbraucht.

Aktion Susi: Die im Jahr 2004 vom Tierschutzverein „Tiere in Not e. V. Bochum“ ins Leben gerufene „Aktion Susi“ zur Betreuung und Versorgung
von wild lebenden Hauskatzen ist sehr erfolgreich. In der Aktion wurden gleichzeitig bis zu 566 wild lebende Hauskatzen in bis zu 38 Vertragskolonien
ehrenamtlich betreut, versorgt und verpflegt. Alle Katzen sind natürlich kastriert worden, weiter wurden sie geimpft und bei Bedarf tierärztlich behandelt.
Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Betreuern vor Ort und dem Vereinstierarzt wird auch die tierärztliche Versorgung sichergestellt.

6.230
wild lebende Hauskatzen wurden in der Aktion kastriert.

Wir verfügen heute über: 5 Pflegestellen, 5 Katzenstationen mit Katzenwelpenaufzucht- und Krankenstation,
6 Wildtierstationen, sowie amtlich zugelassenem OP mit angestelltem Tierarzt und eigener Apotheke.

Da der Verein sich nur durch Spenden und Beiträgen finanziert, gilt der Dank den Spendern und den Fördermitgliedern.

Ein besonderer Dank gilt, wie in all den Jahren schon, dem Bund Deutscher Tierfreunde e.V. und seinen Mitgliedern,
die ständigen Unterstützungen sichern unsere Arbeit. Nur durch die verlässliche Unterstützung des BdT’s
und seiner Mitglieder ist unsere Arbeit möglich, ohne diese könnten wir nicht so vielen Tieren helfen.

Danken wollen wir auch den ehrenamtlichen Helfern, die im Jahre 2011, wie schon in 2010, weit über 10.000 Stunden geleistet haben.
Ohne sie wäre die viele, viele Arbeit nicht zu bewältigen.

Bei unserem Vereinstierarzt Siegfried Finke möchten wir uns besonders bedanken, er war immer da wenn die Tiere ihn brauchten.
Sein Einsatz für den Tierschutz ist vorbildlich und nicht selbstverständlich.

Danken wollen wir auch den Mitarbeitern des Veterinär- und des Ordnungsamtes der Stadt Bochum für die gute Zusammenarbeit.
Sie standen uns immer mit Rat und Tat zur Seite.

Der Vorstand

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Januar 2012
NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. teilt mit:

Die Dohle ist Vogel des Jahres 2012

Die Dohle lebt in Dörfern und Städten ganz nah in unserer Nachbarschaft. Besonders gern nistet sie in Schornsteinen und Kirchtürmen. Weil jedoch immer mehr Brutnischen verschlossen werden, gerät die intelligente Vogelart in Wohnungsnot. Der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), möchten die Dohle schützen und haben sie daher zum Vogel des Jahres 2012 gewählt.
Sympathischer Vogel mit Imageproblemen

Der Dohlen-Steckbrief
Die kontaktfreudige Dohle ist meist in Gruppen oder mit ihrem Partner unterwegs. Auf Nahrungssuche oder auf ein lautstarkes „Schwätzchen“ vor dem Schlafengehen schließt sie sich gern Saat- oder Rabenkrähen an. Unter ihnen fällt sie vor allem durch ihre geringere Größe auf, denn Dohlen sind die kleinsten Vertreter der Rabenvögel mit schwarzem Federkleid.

Geschmähter Rabenvogel
Bis heute teilt sie das Schicksal ihrer schwarz gefiederten Verwandten: Früher galt sie als Unglücksbringer, der Krankheiten wie die Pest und damit den Tod ankündigte. Auf mittelalterlichen Abbildungen sind Dohlen häufig zusammen mit Hexen zu sehen. Studien des Verhaltensforschers Konrad Lorenz über ihre Lernfähigkeit und Intelligenz haben viel dazu beigetragen, dass die Dohle an Sympathie gewann. Die Geschichten über seine frei fliegenden Dohlen fanden ein breites Publikum, das von dem hoch organisierten Sozialleben dieser Art beeindruckt war. Dem Image der Dohle hat dies tatsächlich geholfen.

Gefährdung
Unterschlupf gesucht! Geeignete Plätze gibt es leider immer seltener.
Teils aus Unwissenheit oder Gedankenlosigkeit, teils aus Absicht zerstörten Hausbesitzer bei Renovierungen oder Gebäudesanierungen in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Brutplätze der Dohle. Viele Gemeinden vergitterten oder verschlossen Einflugmöglichkeiten in Kirchtürmen. Die Dohle ist jedoch dringend auf Nistplätze in unseren Siedlungen angewiesen, denn die Populationen der Baum- und Felsbrüter sind zusammengebrochen. Nur in unseren Dörfern und Städten in direkter Nachbarschaft zu uns Menschen können wir ihr eine Zukunft bieten.

Bestandssituation
Rund 100 000 Dohlen-Brutpaare gibt es derzeit in Deutschland.
In Deutschland brüten nach gegenwärtigem Stand rund 100.000 Dohlenpaare. Nahezu aus allen Regionen werden rückläufige Zahlen gemeldet. Deshalb steht die Dohle in mehreren Bundesländern auf der Roten Liste der gefährdeten Vogelarten oder auf der Vorwarnliste. In Brandenburg ist die Art nach jahrzehntelangen Rückgängen inzwischen vom Aussterben bedroht. Nur im Nordwesten Deutschlands halten sich noch größere und stabile Bestände.

Mit der Wahl zum Vogel des Jahres 2012 rückt die Dohle ins Rampenlicht. NABU und LBV zeigen in diesem Jahr, wie wir ihr im Siedlungsbereich helfen und wichtige Nahrungsgrundlagen in der Kulturlandschaft erhalten können. Auch für die wenigen verbliebenen Fels- und Baumbrüter setzen wir uns ein. Am Beispiel der schlauen Dohle wollen wir zudem eine Lanze brechen für die oft zu Unrecht geschmähten Rabenvögel.

Weitere Infos hier klicken: http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/vogeldesjahres/2012-dohle

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Von Christa Griese

Es ist schon viele Jahre her, Weihnachtszeit, da holte ich ihn aus einer Tierarztpraxis ab und nannte ihn Johannes. Noch nie hatte ich einen so bildschönen
Täuberich wie ihn gesehen, - und mir sind in meiner kleinen Taubenpflegestation schon so viele Tauben unter die Augen gekommen!
Bei mir ruhen sie sich eine Zeitlang aus, erholen sich von leichten oder auch von  sehr schweren Verletzungen.

Johannes trug ein seidiges, schiefergraues Federkleid mit dunklen Bändern auf den Flügeln. Sein Hals schimmerte dunkelgrün, seine braunen, erbsengroßen Augen schauten freundlich in die Welt. Auf den ersten Blick fiel mir keine Verletzung auf, ich war einfach fasziniert von der Schönheit dieses Vogels. Johannes war in der Dortmunder Innenstadt aufgegriffen worden, weil er sich stundenlang überhaupt nicht vom Fleck gerührt hatte. Vor einem Geschäftseingang, direkt am Dortmunder Weihnachtsmarkt, hatte er ganz still gesessen. So berichtete mir die Tierärztin, zu der Johannes von Tierfreunden  gebracht worden war.
Johannes war blind. Er sah weder meine Hände, als ich ihn berührte noch erkannte er die Grenzen seiner Kiste, in der er saß, als ich ihn abholte. Seine Augen waren ganz klar und strahlten, sodass niemand bei deren  Betrachtung auf die Idee gekommen wäre, dass der Täuberich nicht sehen könne.
Da der Vogel so wunderschön und unversehrt aussah, nicht eine einzige Feder fehlte, war ein Autounfall auszuschließen. Später erfuhr ich bei tierärztlichen Spezialisten, dass Johannes sicherlich einen Schlag oder einen Tritt an den Kopf erhalten habe und dadurch erblindete.
 

In der Tierarztpraxis gab man mir neben Johannes noch eine zweite Taube mit, eine junge Wildtaube. Sie erschien sehr erschöpft, pickte aber schon bei
der Autofahrt Futter vom Boden der Transportkiste. Sie hatte  auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt neben Johannes gesessen und war von den Tierfreunden,
die sich um Johannes gekümmert hatten,  auch  mitgenommen worden. Mit beiden Tauben im Auto gingen mir viele Gedanken durch den Kopf.
Ein ungleiches Paar, diese beiden Vögel…….. 
Der blinde Johannes und die erschöpfte, müde kleine Wildtaube…
Es schneite heftig und ich fuhr ganz langsam.  Ich fragte mich, ob eine Taube, die nicht fliegen kann, weil sie blind ist, überhaupt weiterleben sollte.
Gehörte ein Vogel denn nicht in die Lüfte, in die Wolken und in den Wind??

Zwei Wochen Beobachtung setzte ich mir zum Ziel, dann wollte ich über ein Weiterleben des blinden Täuberiches erneut nachdenken. Jetzt stand erst einmal Weihnachten vor der Tür.
Zu Hause richtete ich meine Großvoliere im Dachboden ein, - sie liegt mitten in meinem Arbeitszimmer, sodass ich viel Zeit mit den beiden Vögeln verbringen konnte. Die Wildtaube nannte ich Lisa, sie war sehr scheu und reagierte äußerst panisch, wenn ich sie berührte. Anders hingegen mein Johannes…. Mehrmals am Tag nahm ich ihn aus der Voliere und streichelte ihn sanft. Er gurrte freundlich und zufrieden. Immer dann, wenn bei Menschen ein Sinnesorgan ganz ausfällt, schärft sich ein anderes  besonders. So war es auch bei Johannes. Er konnte nichts sehen, hörte aber wie ein Luchs! Sobald er meinen  ersten Schritt auf der Treppe zum Büro wahrnahm, gurrte und tanzte er in seiner Voliere vor lauter Freude.
In der Voliere kam er bestens zurecht. Er drehte sich langsam, erkannte so bei Kontakt, wo sein Wasserschüsselchen  stand, wo seine Zweige und sein Heu für das Nest lagen, wo sich seine großen Holzwurzeln befanden, auf denen er so gerne saß.  Sein Futter schüttete ich reichlich auf den Boden, sodass er es unter seinen rosa Füßchen spüren konnte und munter drauflos pickte. Bei fein geschnittenem Salat unter seinen Füssen tanzte er fröhlich hin und her, - so zeigte er mir seine Freude über das leckere Grünzeug.

Lisa bekam von mir Vitamingaben, weil sie sich nur langsam von ihrer Erschöpfung erholte. Jedes Mal, wenn ich sie in die Hand nahm, schlug sie voller
Angst mit den Flügeln und reagierte panisch.
Und da merkte ich zum ersten Mal, dass mein blinder Johannes helfen konnte, dass er ganz besondere Fähigkeiten hatte:
Er spürte Lisas Angst vor den menschlichen Berührungen. Mit tiefer und warmer Stimme begann er zu gurren, ganz anders als er es sonst tat.
Er gurrte und beruhigte, er tröstete und zeigte Mitgefühl mit Lisa, mit ihrer Angst vor dem Menschen. Lisa wurde auf einmal ganz still und atmete tief durch.
Sie entspannte sich. Johannes hatte mir seine Therapie gegen die Angst  vorgestellt  und die wurde ein voller Erfolg!

Lisa flog im darauf folgenden Frühling in ihre Freiheit, aber es folgten sofort im Anschluss an ihre Pflege viele, viele befiederte Patienten, die in meine Obhut kamen. Kleine Rotkehlchen, Amseln, Meisen, Spechte - Johannes hatte wirklich viel zu tun. Er beruhigte die kleinen Vögelchen und nahm ihnen wieder und immer wieder die Angst vor der menschlichen Berührung. Er gurrte mit einer tiefen Sanftheit, - oft kamen mir die Tränen, wenn ich ihn bei seiner Arbeit hörte. Es gab immer wieder  lustige und komische Situationen, die dadurch zustande kamen, dass die heranwachsenden dreisten kleinen Vogelkinder nichts von der Blindheit des großen liebevollen Vogels ahnten. Und so musste mein Johannes ertragen, dass ein kleiner frecher Star auf seinem Rücken saß und sich durch die Voliere tragen ließ. Fünf Amselkinder tobten hin und her und ich glaube, manchmal machte Johannes wirklich die berühmten drei Kreuze, wenn´s mal ein paar Tage nichts zu beruhigen gab. Johannes zeigte sich immer nur gütig und voller Liebe, sein Taubenherz war groß und offen für jeden Patienten. Mit der Zeit vergaß ich, dass Johannes blind war. Er hatte es selber schon lange vergessen……
Es kam der Herbst und keine kleinen Nestlinge mussten jetzt noch von Johannes und mir großgezogen werden.
Es wurde ganz still in seiner Voliere.

Bis dann eines Tages etwas Wunderbares passierte, ---  aber das ist eine andere Geschichte…..  eine weitere Geschichte von Johannes…….

 

Christa Griese betreibt seit Jahrzehnten eine Wildvogelstation in Witten und arbeitet eng mit dem BDT - Partner „Tiere in Not e.V. Bochum“ zusammen.
Johannes lebt immer noch und ist mittlerweile ein  gütiger Methusalem, der ihr bei allen Pflegetätigkeiten auf der Station stets zur Seite steht….

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Alle Jahre wieder...
Unsere traditionelle Weihnachtsgeschichte

Die Suche nach dem Christkind oder Ronja im Weihnachtsbaum

Und es begab sich aber zu der Zeit, das ein Katzenkind, namens Ronja, auszog um das Christkindchen zu suchen. Es folgte nicht dem Weihnachtsstern, sondern seinem großen Spieltrieb und landete im Weihnachtsbaum. Es hatte vom Katzenvater, der ihr die Weihnachtsgeschichte vorgelesen hatte, gehört, dass das Christkind bald kommen sollte und dass der Baum irgendwas damit zutun haben sollte. So genau hatte sie auch nicht zugehört, weil die Geschichte so aufregend war. So kletterte sie in den Baum und freute sich, dass sie einen solch schönen Kratzbaum bekommen hatte.
Nur muss dieser Baum denn so pieksen?
Aber zum Klettern war er sehr gut und so ging es immer höher und höher, weil das Christkindchen ja von oben kommen sollte und Ronja wollte dem Christkindchen ja entgegen gehen. In schwindelerregender Höhe, da wo der Baum so sehr hin und her schwankte, als sei ein großer Sturm aufgekommen, da, ja da, wurde dem Kätzchen Angst und Bange. Es begann erst leise, dann immer lauter nach ihrem Katzenvater zu rufen. Wie es sich für einen menschlichen Katzenvater gehört, war er auch sofort zur Stelle.
Hatte er ihr wehleidiges Mauzen gehört?
NEIN, er hatte wohl einen Hinweis vom Christkindchen erhalten. Wie auch immer, Ronja war gerettet und der Weihnachtsbaum auch, denn Vater hatte ihn noch im letzten Moment festgehalten und so die große Bescherung verhindert. Die sollte doch auch erst am Weihnachtsabend sein. Glücklich von ihrem Ausflug in die große, weite und gefährliche Welt, in die sicheren Arme des Vaters zurückgekehrt zu seien, schlief Ronja nach ein paar Streicheleinheiten ein und träumt vom Christkindchen und den schönen Geschenken zum Fest.


Hier muss das Christkindchen doch irgendwo sein?


                             Aber ich habe gehört, es soll ja von oben kommen.

Zum Weihnachtsfest besinnliche Stunden.
Zum Jahresende Dank für Vertrauen und Unterstützung.
Zum neuen Jahr Gesundheit, Glück, Erfolg
und weitere gute Zusammenarbeit.
wünscht
Der Tierschutzverein „Tiere in Not e.V.“  Bochum

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Bochum 29.11.2011
Unser Kommentar, zu
Bundesrat will elektronische Kennzeichnung aller Hunde:
Ist Berlin erwacht?
Endlich soll eine jahrelange Forderung der Tierschützer erfüllt werden.
Der Bundesrat will elektronische Kennzeichnung für Hunde, aber warum nur für Hunde?
Was ist mit den Katzen?
Die Realisierbarkeit für Katzen prüfen. Was gibt es denn da zuprüfen?
Die Prüfung wird Jahre dauern, ein Gutachten jagt das andere und die Kosten werden wieder sehr hoch sein.

Wir habe einen Vorschlag: Kennzeichenpflicht für alle Hunde und Katzen ab sofort, ohne Gutachten.
Gutachten brauchen wir nicht - fragt einfach die Tierschützer vor Ort, das sind keine Funktionäre, sonder die die Arbeit machen.
Die kennen die Antwort schon seit Jahren und die ist hier und kostenlos:
Kennzeichenpflicht für alle Hunde und Katzen.
Das Geld für die Gutachten gebt den Tierschützern vor Ort, dann es kommt den Tieren zugute. So macht es Sinn.

Tiere in Not e.V. Bochum
Der Vorstand

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Berlin 28.11.2011(aho)

Bundesrat will elektronische Kennzeichnung aller Hunde

Der Bundesrat fordert weitergehende Maßnahmen zum Schutz von Tieren. So soll zur Lösung des Problems herrenloser Tiere eine allgemeine Kennzeichnungspflicht von Hunden durch einen Chip (Transponder) eingeführt werden. Die gleiche Maßnahme soll in Bezug auf ihre Realisierbarkeit auch für Katzen geprüft werden.
Weiterhin fordert die Ländervertretung, die Tierschutz-Hundeverordnung dahingehend zu ergänzen, dass das bestehende Ausstellungsverbot für kupierte Hunde auf Zuchtschauen, Leistungsprüfungen, Hundesportveranstaltungen oder ähnliche Ereignisse ausgedehnt wird.

Ein Info von
 aho Redaktion Kleintiere und Pferde
http://www.animal-health-online.de/klein/
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Brüssel 16.11.2011(aho)

EU will Kennzeichnungspflicht für Hunde und Katzen

Der für den Tierschutz zuständige EU-Kommissar John Dalli plant, in Zukunft alle Hunde und Katzen in Europa kennzeichnen und registrieren zu lassen. Der Gesetzentwurf soll noch bis zum Jahresende vorgelegt werden. Dadurch können Besitzer zurückverfolgen, woher ihre Tiere ursprünglich kommen. So soll der illegale Tierhandel eingedämmt werden.

Ein Info von
 aho Redaktion Kleintiere und Pferde
http://www.animal-health-online.de/klein/
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TASSO e.V. teilt mit:
Animal Hoarding -  die Krankheit des Tierhortens
oder w
enn Tierliebe zur Krankheit wird
.
“Eigentlich hat es mit Tierliebe nicht das Geringste zu tun.
Ganz im Gegenteil: Animal Hoarding endet fast immer in Tierquälerei.”
, bringt Philip McCreight,
Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V. in Hattersheim
die Krankheit des Tierhortens auf den Punkt.
Dabei geht es beim Animal Hoarding nicht so sehr um die Anzahl der Tiere, die gehalten werden,
sondern darum, dass sie sich - ohne Zuwendung zu erhalten - selbst überlassen werden.
Eine angemessene Haltung ist dabei zwangsläufig ausgeschlossen.
Die Krankheit betrifft in aller Regel ältere allein stehende Frauen mit Bindungsproblemen.
Die Tiere werden zum Ersatz für Nähe. Wird die Krankheit nicht dauerhaft behandelt,
liegt die Rückfallquote laut Expertenmeinung bei 100 Prozent.

Philip McCreight rät:
“Schauen Sie nicht tatenlos zu, wenn Sie den Verdacht haben, dass jemand Tiere in nicht
artgerechter Art und Weise hortet. Schalten Sie das zuständige Veterinäramt oder die Polizei ein.“

TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany
Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400
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Ökostrom für Tiere
Der Tierschutzverein „Tiere in Not e.V." Bochum setzt ein Zeichen für die Umwelt.
Darum haben wir die Stromversorgung des Vereins auf
zertifizierten Ökostrom aus 100 % Wasserkraft umgestellt.
Außerdem werden die Vereinsmitglieder und alle Tierfreunde aufgerufen:
"Stellen Sie Ihren Strom auf Ökostrom um, denn Tierfreunde sind Umweltfreunde"!
Beteiligen Sie sich an dieser Aktion - der Umwelt und den Tieren zuliebe.
Die Stadtwerke Bochum bietet
zertifizierten Ökostrom aus 100% Wasserkraft an.
Wenn Sie nicht im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Bochum wohnen, wenden Sie sich an Ihr Energieversorgungsunternehmen.

Mehr Infos unter: www.stadtwerke-bochum.de

Tierfreunde sind Umweltfreunde und nehmen zertifizierten Ökostrom aus 100% Wasserkraft
z.B. bei der Stadtwerke Bochum GmbH
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Bochum
Futter für Tiere in Not
Tierschutzverein Tiere in Not e.V. geht neue Wege:
Futterpatenschaften
Die Firma „Futter für Tiere in Not“ wirbt Futterpaten. Das bedeutet, dass sich Bürger und Geschäftsleute für ein oder zwei Jahre verpflichten können, für einen bestimmten Betrag Tierfutter für den Verein zu übernehmen. Der Verein bekommt dann in regelmäßigen Abständen das Futter kostenlos geliefert.
Bei der Aktion werden KEINE Geldbeträge gesammelt, sondern ausschließlich Futterpatenschaften per Vorgedrucktes Formular.
Die Aktion ist in immer mehr Städten erfolgreich und in vielen Fällen wird der ganze Jahresfutterbedarf der jeweiligen Tierschutzvereine gedeckt, so auch bei uns.
Die Aktion ist gut angelaufen und viele Bochumer Bürger haben eine Futterpatenschaft übernommen.
Seit August 2006, wurden insgesamt ca. 20.147 kg Katzen- und Hundefutter, sowie Katzenstreu, an den Verein übergeben.


Auf dem Bild sehen Sie von links: Wolfgang Raible und Markus Müller von der Firma Futter für Tiere in Not und Arnim Traute 1. Vorsitzende vom Tierschutzverein Tiere in Not e.V., bei der Übergabe von 3.850 kg Katzen- und Hundefutter.
Die Aktion „Futter für Tiere in Not“ hat dem Vorstand des Vereins einige Sorgenfalten und einige „Schlaflose Nächte“ genommen, denn nun weis der Vorstand, dass die Tiere die vom Verein betreut werden, gut über den Winter und noch weiter kommen.
Futterkosten belasten den Etat des Vereins schwer und es bedarf immer wieder große Anstrengungen über die Runden zu kommen. Nicht nur die Tiere in den Pflegestellen, nein vor allen Dingen die ca. 610 frei lebenden Hauskatzen, die vom Verein in 38 Katzenkolonien betreut werden, können nun mit  hochwertigem Futter versorgt werden. Dieses senkt auch die Tierarztkosten, denn hochwertig gefütterte frei lebende Katzen sind nicht so anfällig für Krankheiten. Mangelversorgung und Unterernährung sind die häufigsten Ursachen, für zum großen Teil tödlich verlaufende Krankheiten und Seuchen.

Das Futter hat und wird Katzenleben retten.

Dadurch wird auch das Ansteckungsrisiko für privat gehaltene Katzen, mit und ohne Freigang, gesenkt. Viele schwere Krankheiten können von Katze zu Katze, aber auch durch z.B. die Kleidung von Menschen, übertragen werden.
Wir hoffen, dass noch viele Bürger und Geschäftsleute Paten der Aktion werden, damit noch mehr Tieren geholfen werden kann.

Mit dem Bild möchte der Verein den Paten zeigen, dass ihre Spenden auch tatsächlich angekommen sind.

Der Vorstand möchte sich im Namen der Tiere bei den Futterpaten herzlich bedanken.

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„Westfälischer Tierschutzpreis 2011“
 Preisträgerin Regina Viotto hat die Aufzucht und den Schutz von Eichhörnchen zur Lebensaufgabe gemacht.


Regina Viotto bei der Übergabe des Preises durch Gabi Schäfer, gemeinsam mit Arnim Traute, 1. Vorsitzender des Tierschutzverein “Tiere in Not e.V.“ Bochum. (von links)


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„Westfälischer Tierschutzpreis 2010“
St. Anna-Stift Bochum ist der Preisträger des Jahres 2010.
Mit dem Einzug zweier Katzen, des Tierschutzvereins „Tiere in Not e.V.“ auf dem Wohnbereich für demente Menschen,
unterstützt das St. Anna-Stift in besonderer Weise das Zusammenleben von Tieren und Menschen im Alter
.


Gabi Schäfer ließ es sich nicht nehmen selber im Wohnbereich "Dorothea" ein Runde Schmuseeinheiten zu verteilen.

Bürgermeisterin Gabi Schäfer übergab den Preis an
Christine Bischof, Geschäftsführerin des St. Anna-Stifts

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„Westfälischer Tierschutzpreis 2009“

Preisträgerin Gisela Vogel betreibt auf privater Basis Tierschutz und das seit über 30 Jahren.


Preisübergabe durch Frau Schäfer Bürgermeisterin der Stadt Bochum und Arnim Traute, 1. Vorsitzender “Tiere in Not e.V.“  Preisträgerin Gisela Vogel (links)

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